Fachcurricula Religion
Religion an der Johann-Hinrich-Fehrs-Schule
Der Religionsunterricht an der Johann-Hinrich-Fehrs-Schule bietet den Schülerinnen und Schülern Orientierung in einer vielfältigen und komplexen Welt. Er unterstützt die Kinder dabei, grundlegende Fragen nach Sinn, Herkunft, Verantwortung und Zusammenleben zu stellen und eigene Antworten zu entwickeln. Dabei werden die Kinder in ihrer Persönlichkeit gestärkt und zu einem respektvollen, verantwortungsbewussten Handeln ermutigt.
Der Religionsunterricht wird an unserer Schule konfessionell-kooperativ (evangelisch und katholisch) erteilt und orientiert sich an den Fachanforderungen des Landes Schleswig-Holstein Er ist dialogisch angelegt und berücksichtigt die religiöse und weltanschauliche Vielfalt der Schülerinnen und Schüler.
Zentrale Inhalte und Schwerpunkte
Der Religionsunterricht greift altersgerecht die großen Themen des Lebens auf und verbindet biblische Traditionen mit der Lebenswirklichkeit der Kinder:
Die Frage nach Gott
unterschiedliche Gottesvorstellungen
biblische Geschichten aus dem Alten und Neuen Testament
Jesus von Nazareth und sein Wirken
Gleichnisse und Hoffnungsbilder
Der Mensch und das richtige Handeln
Einzigartigkeit und Würde jedes Menschen
Verantwortung für sich selbst, andere und die Umwelt
Werte wie Nächstenliebe, Gerechtigkeit, Mitgefühl und Respekt
- Orientierung an biblischen Weisungen (z. B. Goldene Regel, Zehn Gebote)
Gemeinschaft, Kirche und Feste
Kirchenjahr und religiöse Feste (z. B. Advent, Weihnachten, Ostern, Pfingsten)
Gebete, Rituale und Symbole
- Kirche und Gemeinde als Orte des Glaubens
- Taufe, Abendmahl und gemeinsames Feiern
Religionen in unserer Gesellschaft
Kennenlernen des Christentums sowie der jüdischen und muslimischen Religion
Gemeinsamkeiten und Unterschiede der sogenannten abrahamitischen Religionen
Förderung von Toleranz, Dialogfähigkeit und gegenseitigem Respekt
Lernen durch Fragen, Erzählen und Gestalten
Der Religionsunterricht ist gesprächs-, handlungs- und gestaltungsorientiert. Die Kinder:
- erzählen und gestalten biblische Geschichten
- setzen sich kreativ mit religiösen Themen auseinander
- philosophieren und theologisieren über Lebensfragen
- bringen eigene Erfahrungen, Gedanken und Gefühle ein
Dabei werden auch Medien, Bilder, Symbole, Rollenspiele und kreative Arbeitsformen eingesetzt.
Kompetenzen im Religionsunterricht
Gefördert werden insbesondere:
Wahrnehmen, Deuten und Urteilen in religiösen und ethischen Fragen
respektvolle Kommunikation und Dialogfähigkeit
Empathie, Toleranz und Verantwortungsbewusstsein
Fähigkeit, eigene Standpunkte zu entwickeln und zu reflektieren
Leistungsbewertung und Differenzierung
Die Leistungsbewertung erfolgt vor allem über mündliche Beiträge, kreative Gestaltungen, Dokumentationen und reflektierende Gespräche. Unterschiedliche Lernvoraussetzungen werden durch vielfältige Methoden und Zugänge berücksichtigt.
Ziel des Religionsunterrichts
Ziel ist es, dass die Schülerinnen und Schüler Orientierung für ihr Leben gewinnen, religiöse und ethische Fragestellungen reflektieren und lernen, wertschätzend, tolerant und verantwortungsvoll mit sich selbst und anderen umzugehen.