Schulprogramm
Unser Schulprogramm
Wir holen jedes Kind an Bord. Wir kümmern uns.
Das Schulprogramm der Johann-Hinrich-Fehrs-Schule kann in der Schule eingesehen werden. Im Folgenden finden Sie eine Übersicht der zentralen inhaltlichen Schwerpunkte.
Unser Schulprogramm orientiert sich an den individuellen Bedürfnissen der Kinder und verfolgt das Ziel, Lernen, Betreuung und Förderung ganzheitlich miteinander zu verbinden. Dabei stehen ein strukturierter Schulalltag, verlässliche Betreuung sowie die enge Zusammenarbeit mit Eltern und externen Partnern im Mittelpunkt.
Zentrale Schwerpunkte unseres Schulprogramms:
- 1 Jahr vor Schuleintritt – Vermittlung von externen Hilfen
- Ganztagsbetreuung von 7.00 Uhr – 16.30 Uhr
- Strukturierter Tagesablauf
- Gesunde Grundversorgung (Frühstück, Pausenbrot, Mittagessen)
- Individualisierte Lern- und Arbeitspläne
- Arbeit nach Kompetenzlisten in den Hauptfächern
- Entdeckung und Weiterentwicklung besonderer Fähigkeiten/Begabungen
- Sozialtraining / Einheitliche Rituale
- Konfliktmanagement in Teams
- Stärkung der Erziehungskompetenz der Eltern
- Vernetzung mit außerschulischen Partnern
Maßnahmen vor Schuleintritt
1 Jahr vor Schuleintritt kümmern wir uns darum, dass alle Schüler noch grundlegende Fähigkeiten erwerben können, um ins Boot zu kommen.
- Einschulungsgespräche
- Intensiver Austausch mit den jeweiligen Kindergärten
- Vermittlung von externen Hilfen (Kontrolle des Hör- und Sehvermögens, Ergotherapie, Logopädie, Ärzte)
- Begleitung der Kinder und Eltern durch Gespräche mit Ärzten, Therapeuten und dem Jugendamt
Maßnahmen nach Schuleintritt
- Ganztagsbetreuung / Begleitung durch ein festes Team von Lehrern und Erziehern durch den gesamten Schultag
- Lernhilfe am Nachmittag
Individuelles Krisenmanagement
Individuelles Krisenmanagement für Schüler, die trotz der vielfältigen Maßnahmen noch immer keinen sicheren Platz im Boot gefunden haben oder von Anfang an mehr Hilfen benötigen.
- Abklärung des Lernproblems und/oder Verhaltensproblems durch oft mehrere Teamsitzungen. Bei den Teamsitzungen werden in Absprache mit der Schulleitung und der Klassenlehrkraft folgende Fachleute geladen: Förderschullehrkraft, Erziehungshilfelehrerin, Erzieher im Ganztag, Sozialpädagogen der Halliggruppe, die Schulsozialarbeiterin
- Nach der Abklärung des Problems werden mögliche Maßnahmen formuliert, z.B.: Lernpläne, Belohnungssysteme, Aufnahme des Kindes im Ganztag, Erziehungsberatung, Elterngespräche, Einschaltung des Jugendamtes…
- Zusätzliche Unterstützung durch Doppelbesetzungen in den Hauptfächern
- Zusätzliche Unterstützung durch das Konzept der „Doretta“: Besuch einer Lerngruppe mit verlangsamten Lern- und Arbeitstempo in der Eingangsphase / Training von Frühkindlichen Reizen durch externe Trainer
- Gemeinsames Frühstück und Mittagessen nach den Richtlinien „Gesunde Schule“
- Ritualisiertes Pausenfrühstück mit gesunden Lebensmitteln in allen Klassen
- Individuelle Lernpläne und Begleitung von Kindern mit Lernschwierigkeiten durch Förderschullehrkräfte
- Klassen- und jahrgangsübergreifende Kompetenzlisten in Deutsch, Mathematik und HSU, die für alle Lehrer verbindlich sind und an die Lehrwerke angepasst sind
- Materialsammlungen mit Wochenplänen zu den Kompetenzlisten werden ständig ergänzt und aktualisiert und sind für alle Lehrer/innen zugänglich
- Doppelbesetzung in den Hauptfächern in der Eingangsphase
- Sprachförderung von Kindern mit Migrationshintergrund
- Umfangreiches musisches und sportliches AG-Angebot, um besondere Fähigkeiten und Begabungen zu entdecken und fördern zu können
- Stärkung des Selbstwertgefühls durch eine jährliche Weihnachtsaufführung und ein Musical im Sommer unter Beteiligung der AGs und Besuch von Sportveranstaltungen außerhalb der Schule
- Regelmäßige „Aktive Pausen“
- Förderung besonderer Begabungen in einer ganztägig geöffneten Lernwerkstatt
- Training des Sozialverhaltens im Klassenverband durch Erzieher in den Betreuungsstunden
- Durchführung des Präventionsprogramms „Klasse 2000“ in allen Klassen durch Lehrkräfte, die durch externe Trainer unterstützt werden
- Zweitägiges Konfliktlöseprogramm für jedes Kind / Einübung klarer Stopp-Regeln, die an der ganzen Schule durchgängig gelten
- Jahrgangsübergreifender Unterricht in Form von Projekten mehrmals jährlich
- Führen von regelmäßigen Elterngesprächen und regelmäßiger Austausch zwischen Lehrern und Erziehern
- Wöchentlich stattfindendes Elterncafé unter Begleitung der Schulsozialarbeiterin, um Ängste von Eltern gegenüber der Schule abzubauen und die Erziehungskompetenzen der Eltern zu stärken (Erziehungsberatung)
- Zusätzliche Unterstützung durch das Konzept der „Insel“: Auszeit mit Unterrichtung von Kindern mit Verhaltensproblemen ist jederzeit möglich / Krisenintervention durch die Schulsozialarbeiterin und die schulische Erziehungshilfe
- Krisenintervention bei Kindern in schweren seelischen Notlagen durch die Mitarbeiter der Halliggruppe (Soziale Gruppe mit 14 unbeschulbaren Grundschülern an der Schule) in Absprache mit dem Jugendamt
Erweitertes Krisenmanagement
Eigenes Krisenmanagement ist nicht mehr ausreichend, um die Kinder im Boot zu halten.
- Herstellung des Kontakts zwischen ASD und Eltern
- Anregung von zusätzlichen Jugendhilfemaßnahmen (z.B. Soz.päd. Familienhilfe, Tagesgruppe)
- Mögliche Aufnahme in die Mitbetreuung der Jugendhilfemaßnahme „Halliggruppe“
Krisenintervention
Elterngespräche
Teamgespräche mit dem Klassenlehrer