Teilnehmer am Mathewettbewerb 2026

Teamgeist & Logik: Die Fehrsschule beim Bolyai-Mathewettbewerb

Knobeln auf Turnmatten! Erfahren Sie, wie 40 Kinder der Fehrsschule beim Bolyai-Mathewettbewerb im Team knifflige Matheaufgaben gelöst haben.

In diesem Jahr hat unsere Schule erneut am Bolyai-Mathewettbewerb teilgenommen. Insgesamt 40 Kinder haben gemeinsam geknobelt, gerechnet und gezeichnet. Das Besondere an diesem Wettbewerb ist, dass die Schülerinnen und Schüler in kleinen Gruppen an den Aufgaben arbeiten und sich untereinander austauschen dürfen. Das sorgt für eine spürbar höhere Motivation als bei einem klassischen Einzelwettbewerb.

Da unsere Mensa als großer Raum aktuell nicht zur Verfügung steht, haben wir den Wettbewerb kurzerhand in die Sporthalle verlegt. 25 Kinder aus der 3. Klasse und 15 Kinder aus der 4. Klasse haben dort gemeinsam auf großen Turnmatten gerechnet und ihr Bestes gegeben. Die Sporthalle entpuppte sich als idealer Ort für diesen Tag: Viele Kinder genossen es sichtlich, sich beim Nachdenken auf den Matten auszustrecken.

Wir freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr und hoffen, wieder genauso viele Kinder für diesen tollen Wettbewerb begeistern zu können!


 

Woher kommt eigentlich der Name Bolyai für den Mathewettbewerb?

Der Bolyai-Mathewettbewerb hat eine sehr spannende und traditionsreiche Namensherkunft, die perfekt zu einer Ergänzung auf der Schulwebsite passt.

Der Wettbewerb wurde nach zwei berühmten ungarischen Mathematikern benannt: Farkas Bolyai (Vater) und János Bolyai (Sohn), die im 18. und 19. Jahrhundert lebten.
Dass der Wettbewerb ausgerechnet nach diesen beiden benannt wurde, hat zwei Gründe, die auch die Philosophie des Wettbewerbs widerspiegeln:

1. Die ungarische Herkunft: Der Wettbewerb wurde im Jahr 2004 von engagierten Mathematiklehrern an einem Gymnasium in Budapest (Ungarn) ins Leben gerufen. Da Vater und Sohn Bolyai zu den bedeutendsten Wissenschaftlern des Landes gehören, wurden sie als Paten für den Wettbewerb gewählt. In Ungarn ist er mittlerweile mit über 100.000 Teilnehmern der erfolgreichste Mathewettbewerb überhaupt.

2. Die Zusammenarbeit (Das „Team-Prinzip“): Farkas Bolyai war selbst Mathematikprofessor und förderte die tiefe mathematische Begabung seines Sohnes János von klein auf. Die beiden standen ihr Leben lang in engem wissenschaftlichem Austausch, berieten sich gegenseitig und lösten gemeinsam hochkomplizierte Probleme (János Bolyai entwickelte unter anderem eine völlig neue Form der Geometrie).

Warum das perfekt zum Wettbewerb passt:

Diese historische Zusammenarbeit zwischen Vater und Sohn ist das Fundament des heutigen Wettbewerbs. Beim Bolyai-Wettbewerb geht es eben nicht darum, dass ein Kind als Einzelkämpfer eine schwere Aufgabe löst. Genau wie damals die beiden Namensgeber, sollen die Kinder im Team zusammenarbeiten, sich gegenseitig beraten, Denkanstöße geben und gemeinsam ans Ziel kommen.

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